Natur und Gesundheit
Katze im Sack
Michaela 7.6.2017

Was haben Katzen mit Briefmarken zu tun?

Was habe ich mit Briefmarken zu tun?
Was habe ich mit Briefmarken zu tun? (© visivasnc/fotolia.com)

Lassen wir die Katze aus dem Sack! Und stellen wir uns die Frage: Was haben denn Katzen mit Briefmarken zu tun? Auf den ersten Blick ja vielleicht nicht viel, aber wenn man das Ganze ein wenig näher betrachtet, kann man doch einige Berührungspunkte erkennen. Und darum wollen wir jetzt einmal einen Blick auf die Samtpfoten und die kleinen Postwertzeichen werfen und ergründen, warum sie so gut zusammenpassen.

Katzen und Briefmarken

Katzen auf Briefmarken aus aller Welt
Katzenbriefmarken aus aller Welt (© M. Obermeier)

Zum Beispiel die Tatsache, dass viele Briefmarkensammler auch Katzenliebhaber sind. Vielleicht passt das ja einfach zusammen – Briefmarkensammeln und Katzenlieben. Oder es liegt daran, dass die Katze das beliebteste Haustier der Österreicherinnen und Österreicher ist und daher rein statistisch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Philatelist auch Katzenfreund ist, recht hoch ist. Oder der Fakt, dass Katzen einfach großartige Briefmarkenmotive abgeben, was sich daran ablesen lässt, dass es in so gut wie jedem Land Briefmarken mit Katzen drauf gibt, und da sind die mit Wildkatzenmotiven noch nicht mal mitgerechnet: Katzen beim Kuscheln, beim Spielen, beim intensiven Starren, beim Schön-Sein, …

Österreichs berühmtester Katzenfreund

Die Briefmarke Katzenkönig von Manfred Deix
Der Katzenkönig von Manfred Deix (© Österreichische Post)

Und eine ganz besondere Katze ist auf einer österreichischen Marke abgebildet: Der „Katzenkönig“ von Manfred Deix (2001). Wie wir ja wissen, war Manfred Deix, der im Juni 2016 verstorben ist, nicht nur ein genialer Künstler und Beach-Boys-Fan, sondern auch ein leidenschaftlicher Katzenfreund, der sein Haus mit Dutzenden von Katzen teilte. Auf vielen seiner Bilder finden sich Katzen in allen möglichen Situationen, Positionen und Kreationen – man denke nur an den Katalanischen Katzenkarpfen oder die Westindische Würfelkatze.

Die großen „Helfer“

Praktisch gesehen sind Katzen und Briefmarken vielleicht nicht ganz so kompatibel wie bildtechnisch. Katzen haben ja eine besondere Vorliebe dafür, sich genau dort hinzulegen, womit Mensch gerade beschäftigt ist, also auf die Zeitung, das Buch, die Tastatur des Computers, den Werkzeugkasten oder die Bügelwäsche. Man stelle sich nun ein Katzentier vor, das es sich auf einem Häufchen Briefmarken gemütlich macht, das man gerade einsortieren möchte. Dabei vielleicht noch ein bisschen mit dem Schwanz herumwedelt und mit den Pfötchen nach den bunten Bildern grapscht. Und auf einer feuchten Katzennase sollen Briefmarken – sagt man – besonders gut haften. Damit haben wir dann nicht nur Katzenmarken, sondern auch eine Markenkatze.

Markenkatze
Die Markenkatze (© sonsedskaya/fotolia.com, kvaleri/fotolia.com)

Hier nun noch ein paar wunderschöne Katzenmarken aus aller Welt:

Die Katze und der Sack

Und was hat es nun mit dem Sack – siehe oben – auf sich? Aus welchem Sack wollen wir die Katze denn lassen? Aus dem Sack, in dem wir sie gekauft haben? Wenn man „die Katze im Sack kauft“, dann kauft man etwas, ohne es vorher zu sehen, also quasi ein „Überraschungspaket“ – etwa eine 100-Gramm-Packung gebrauchter Briefmarken vom Händler. Lässt man die Katze dann „aus dem Sack“, dann offenbart sich schließlich der wahre Charakter des Schnäppchens. Und der ist ja im Fall einer Katze durchaus putzig und liebenswert, wie wir wissen. Womit wir wieder beim Thema der Katze als beliebtes Briefmarkensammelmotiv sind …

Briefmarke Katze Schweiz
Katze auf Briefmarke aus der Schweiz (© Schweizer Post)

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